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Fallschirmjäger Mahnmal auf Kreta (Maleme) umsiedeln und in einen Ort der Erinnerung, der Mahnung und der Völkerverständigung wandeln.
74 backers pledged €39,600 to help bring this project to life.

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€39,600

74


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[english version below]

Nach zwei Weltkriegen mit zig Millionen Toten auf allen Seiten und einer Fülle von Mahnmalen in vielen Ländern ist es an der Zeit, die Botschaft zu verstehen, die von ihnen ausgeht. Es ist schlichtweg das Bekenntnis zur eigenen Geschichte, zur eigenen Kultur und zur Tradition, das gefragt ist. Denn nur, wenn dieses vorhanden ist, ist Aufrichtigkeit vorhanden und nur wenn diese vorhanden ist, wird die Mahnung, die von ihnen ausgeht, verstanden. 

In diesen Kontext sind die Bemühungen um den Erhalt des Fallschirmjägermahnmals auf Kreta einzuordnen. Es geht in dem Projekt ausschließlich um eine aufrichtige Erinnerungskultur fern jedweder politischer Wertung.

Hier geht es zu der Informationsseite des Mahnmals.

Dieses Mahnmal wurde von Fallschirmjägern des II Btl. SturmReg 1941 für ihre im Kampf um Kreta gefallenen Kameraden errichtet und in vielen Reiseführern nach dem Krieg als „das schönste Mahnmal im Mittelmeerraum“ bezeichnet. Als Mahnmal für Frieden und Völkerverständigung kann und soll es der heutigen und auch zukünftigen Generationen als Stätte zur inneren Einkehr dienen. Aus diesem Grund lohnt jede Mühe, es zu erhalten.

Das Denkmal kurz nach seiner Errichtung
Das Denkmal kurz nach seiner Errichtung

Das Ehrenmal wurde bis in dieses Jahrtausend hinein vom Bund Deutscher Fallschirmjäger (BDF) gepflegt. Schwierige Eigentums- und schwierige politische Verhältnisse veranlassten den BDF, dieses 2001 außer Dienst zu stellen. Daraufhin haben sich Kameraden in einem Verein zusammengefunden, der das Ziel hat, sich auch weiterhin um den Erhalt des Mahnmals zu kümmern. 

Anfang 2016 wurde von Mitgliedern des Vereins eine neue Initiative gestartet, die sich in drei einzelne Schritte gliedert:

1.) Erwerb des Grundstückes und baurechtliche Genehmigung:

Umsetzung des Beschlusses des Gemeinderates von Nea Kydonia auf dessen Gemarkung das Mahnmal derzeit steht, aus dem Jahr 2000. Dieser lautet: Das Mahnmal soll erhalten und vom derzeitigen Standort in die Nähe des Soldaten­friedhofes Maleme umgesiedelt werden.

Die Suche nach einem geeigneten Grundstück ist mittlerweile erfolgreich abgeschlossen. In unmittelbarer Nähe des deutschen Soldatenfriedhofes haben wir ein solches gefunden, das sofort gekauft werden kann, vorausgesetzt die finanziellen Mittel können aufgebracht werden.

Eine Erteilung der Baugenehmigung zur Errichtung des Mahnmals am neuen Standort gemäß dem vorgelegten Entwurf wurde uns von den zuständigen Behörden zugesichert. Die dazu erforderlichen Unterlagen sind fertiggestellt und können nach Erwerb des Grundstückes eingereicht werden.  

2.) Umsiedlung des derzeitigen Mahnmals

Wesentliche Teile des derzeitigen Mahnmals können an den neuen Standort umgesiedelt werden. Die derzeitigen Besitzer sind stark daran interessiert, dass das Mahnmal zwar erhalten bleibt und an einem neuen Standort wieder aufgebaut wird. Derzeit versperrt der Mahnmalturm deren freie Sicht aufs Meer, was in einer touristisch intensiv erschlossenen Umgebung nachteilig ist.

Der Zustand des Mahnmals ist schlecht. Die Lage ist für eine andächtige Mahnstätte ungeeignet.
Der Zustand des Mahnmals ist schlecht. Die Lage ist für eine andächtige Mahnstätte ungeeignet.

Ein Entwurf für die zukünftige Gestaltung lehnt sich stark an die derzeitige bauliche Ausführung an, fokussiert jedoch stärker auf den Völkerverständigungscharakter und auf die Komponente, auch das Gedenken an die Toten der ehemaligen Kriegsgegner mit einzubeziehen.

3.) Der Völkerverständigungsgedanke

Die ehemaligen Kriegsgegner sind heute längst Freunde geworden. So wurde unserem Ehrenmitglied und (Noch)Kriegsteilnehmer die Ehrenmitgliedschaft der neuseeländischen Fallschirmjäger verliehen. Amerikanische Veteranenverbände unterstützen das Projekt ausdrücklich. Gegenseitige Besuche und private Freundschaften beweisen, das „Versöhnung über Gräbern“ möglich ist. 

Versöhnung, Verständigung und Freundschaft.
Versöhnung, Verständigung und Freundschaft.

Das Projekt zum Erhalt des Fallschirmjägermahnmals auf Kreta zeigt, sollte es zum Erfolg geführt werden können, Europa und der Welt, dass Fallschirmjäger, einst wie heute, ihren Beitrag zum Frieden und zu einem grenzüberschreitenden Miteinander leisten wollen.

Der erste Schritt zur Umsetzung des Projektes, Kauf des Grundstückes, geschieht über Kickstarter. 

Intension of the project  

During World War II, on 20th May 1941, the German forces landed paratroops in an unprecedented airborne attack on Crete. Together with other arms of the service, the paratroopers conquered the island which was occupied by troops of the British Empire in order to secure the sea route to Egypt. The fights, especially in the first days, were leading to heavy losses and claimed high personal efforts and excessive numbers of casualties on all sides. The lists of fallen soldiers show that most of them were between 17 and 23 years of age. Sacrificed for political objectives in a futile battle of nations from today’s point of view. Soldiers of any nation were bound to their oath and had to follow the orders of their superiors. They did not have influence or the possibility of decisions regarding their mission and died for their oath, their comrades and their arm of service.

Their surviving comrades of all nations later built monuments in order to maintain the memory of the fallen and for reminding the living to learn from the futility of this war/wars of the past. It is the task of all humans to strive for, maintain and respect peace, and not war, as normal condition.

With this intention the paratroopers’ monument was built in Chania by the “II. Bataillon Sturmregiment” (2nd battalion assault regiment), a unit that had suffered a particularly high number of casualties because it was deployed in the heaviest of fights from the very beginning. A survivor—today 97 years of age—states 75 years after the monument was built: “For each and every one, a mother, a father, a wife and children have grieved. Regardless of whether it was right or wrong, regardless of which politics were pursued in Berlin, London, Rome, Washington or anywhere else.” Thereupon, as a sign of respect for the former enemy and to show that reconciliation upon the graves is possible and worth striving for, a New Zealand officer handed him over his wreath to lay it down.

This perception is common to soldiers across all peoples and nations and connects former enemies. Moreover, by means of shared experiences and getting to know each other in the course of NATO joint exercises and bilateral cooperation, personal friendships across boarders have developed. This is a cornerstone for overcoming prejudices and for cultural exchange of ideas as a basis for mutual respect and appreciation.

It is only possible to evaluate the present and shape the future if we neither deny nor ignore the past. The own traditions and the traditions of the social environment have shaped the present age the way it is now. For the initiators of the project, this very aspect is the motivation for their commitment and engagement. The military achievement of the paratroopers and the service was brought about by humans fulfilling their tasks at the cost of their lives. We, the initiators of the project, want to take this as reason to make the case for reconciliation, mutual understanding and peace. We are convinced that this is the task that the fallen have left us—the survivors and successor generations—as their legacy.

In the past 20 years, the monument has gotten into a very severe condition due to neglect, material interests and disputes. A relocation into the direct vicinity of the military cemetery would end the disputes with the neighbours. The community could use the means originally dedicated for the creation of a park around the monument for other purposes, as already decided in a local council meeting in 2001. Furthermore, the monument could become attractive for visitors again and could be promoted for tourism. Near the German military cemetery, the monument would find a worthy location and as memorial it could take its full effect in its presence near those for whom it was built.

Until today this monument stands for all paratroopers of the free world. Also, the plunging eagle is maintained as beret insignia until today, for which soldiers’ associations from former enemy countries show their respect. It is well known in Great Britain, the USA and New Zealand and even in the states of the former Eastern Bloc. That is why such international associations welcome the relocation and especially the preservation and restoration of the monument near the German military cemetery and will make efforts to fund the project in solidarity with the German initiators of the project.

The initiators are neither politically bound nor do they represent any political agenda. They are mostly active or former members of the paratroops who regard it as their right to preserve a monument with dignity for their comrades, as a memorial for peace.

They shall not have fallen in vain!

Risks and challenges

Wir sind zuversichtlich dass das Projekt sowohl mit den regionalen griechischen Behörden, den kirchlichen Ansprechpartnern als auch mit den Bürgern vor Ort erfolgreich verläuft. Die bisherigen Besuche vor Ort und Besprechungen zum Projekt sind äußerst positiv verlaufen.

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Funding period

- (60 days)