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Itras By ist ein surreales Rollenspiel – der Beginn einer Reise hinaus aus der Wirklichkeit.
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Sebastian D., Thomas M Weghofer, and 5 more people like this update.

Comments

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    1. Missing avatar

      Esther Lewit on

      @aikar: Ich komme leider erst jetzt dazu, hier einen Kommentar zu hinterlassen, aber ich möchte das, was Carsten vor ein paar Tagen schon sehr treffend gesagt hat, mit einem eigenen Kommentar doch selbst auch noch mal ein bisschen unterstützen.
      Ich habe ja schon versucht, es im Artikel selbst ein bisschen anzudeuten: Für mich sollten die Stadtteilnamen vor allem organisch und 'echt' klingen, so als könnten sie auch in einer real existierenden Stadt vorkommen.

      Um mal das Beispiel "Kapellenberg" aufzunehmen:
      Ich kenne einige realweltliche Stadtteile, die auf -berg enden, obwohl es sich bei den zugehörigen Anhöhen eher um Hügel handelt (Riedberg, Lohrberg), aber keinen einzigen Stadtteil mit -hügel, deswegen kam ich auf "Kapellenberg" statt "Kirchenhügel". "Kirchberg" wäre sicherlich auch gegangen, oder alternativ vielleicht auch "Kirchhöhe" oder "Kapellenhöhe", aber irgendwann kommt einfach auch der Geschmack ins Spiel, und von den Möglichkeiten klang "Kapellenberg" einfach am schönsten in meinen Ohren.

      Für den "Münzhügel" gilt dasselbe: Das war für mich einfach kein plausibler Stadtteilname. "Ich wohne in Münzhügel" oder "Ich wohne auf dem Münzhügel"? Hmm. Nein. "Talerbühl" ist da einfach runder.

      Davon abgesehen werden auch im norwegischen Original mit "-kollen" und "-haugen" zwei unterschiedliche Begriffe gewählt, die beide "Hügel" bedeuten. Es ist völlig legitim, bei einer Übersetzung ebenfalls mit Synonymen zu arbeiten, in diesem Falle eben mit "-bühl" und "-berg".

    2. Missing avatar

      Marius on

      Sehr interessante Artikel, der verdeutlicht, wie das Übersetzer-Gehirn tickt ;) Und den Vorgang der Übersetzung transparent macht. Sehr gut!
      Natürlich, über Geschmack lässt sich streiten, aber ich finde, es geht zu weit, wenn viel zu viele Menschen bei solchen Begriffen ein Mitspracherecht hätten. Viele Köche verderben bekanntlich den Brei. Also ich für meinen Teil, finde die gewählten Übersetzungen gelungen - und freue mich jeden Tag immer ein bisschen mehr, das Werk irgendwann in den Händen zu halten.

    3. Carsten Damm 2-time creator on

      @aikar: Du sagst das, als wenn es etwas schlechtes wäre. :)

      Ich kann da jetzt natürlich nicht für Esther sprechen, insofern nur meine Einstllung dazu: Bei Übersetzungen gibt es immer etwas Spielraum, insbesondere bei Namen. Eine direkte, wortwörtliche Übersetzung wirkt in den meisten Fällen etwas unbeholfen. Aus meiner Sicht sollte man sich - insbesondere bei einem Setting wie Itras By, in dem die Stadt eine gewisse Geschichte hat - unbedingt Gedanken darüber machen, wie die Namen sich in der eigenen Sprachen entwickeln und auf einer Landkarte aussehen würden. "Schwarzenförde" vs "Schwarzbucht" ist dabei mein persönlicher Favorit und sicherlich ein Paradebeispiel für den Fall.

    4. Missing avatar

      aikar on

      Ich finde die wörtlichen Übersetzungen Kirchenhügel, Schwarzbucht und Münzhügel persönlich eigentlich gut, sogar besser als die, die ihr letztendlich gewählt habt. Vielleicht sind mir als Österreicher die gewählten Namen auch einfach zu deutsch ;)
      Darf man fagen, warum ihr unbedingt nach anderen Formulierungen gesucht habt?

    5. Sebastian D.
      Superbacker
      on

      Schließe mich da an - sehr schön Einblick in die Namensfindung zu bekommen. Und auch die Wahl der Übersetzungen empfinde ich als sehr gelungen. Wobei mir auch Itrastadt durchaus passend erschienen wäre.

    6. Missing avatar

      Thorsten on

      Ein sehr schöner Einblick in die Entstehung des Projektes. Gerne mehr von solchen Hintergründen.