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Hilf uns, drei neue Fate-Abenteuerwelten zu realisieren: Barbaricum, Opus Magnum – Geister in der Mauer und Märchenkrieger, LOS!
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178 backers pledged €5,863 to help bring this project to life.

2. Stretch Goal & Preview: Das Geheimnis der Mauer

Posted by Andre Poenitz
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Unsere Kampagne hat 5000€ erreicht und damit das zweite Stretch Goal geknackt! Der FateCast – unser kleiner Podcast – organisiert bereits eine Extra-Folge mit den Autorinnen und Autoren der Abenteuerwelten, und wir sagen euch natürlich Bescheid, wenn sie online geht. Vielen Dank! Wer mal reinhören möchte, dem empfehlen wir übrigens die letzte Folge, in der wir die drei Welten etwas genauer vorstellen.

Das nächste Stretch Goal liegt bei 5500€, und wenn wir es erreichen, gibt es einen Satz Lesezeichen für alle Backer, die mindestens ein gedrucktes Buch nehmen!

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Die Geschichtsschreibung in Opus Magnum – Geister in der Mauer unterscheidet sich allem voran in einem entscheidenden Punkt von unserer: Die mystischen Hintergründe und den Schöpfer der Mauer stellen wir euch im heutigen Preview vor.

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Geschichte der Mauer: Fiktionen

In Opus Magnum hat die Geschichte eine weitere Facette: Als Walter Ulbricht 1961 die sowjetische Führung vom Bau der Berliner Mauer überzeugt, sieht er die Möglichkeit ihres Scheiterns überdeutlich vor sich. Handverlesene Spezialisten aus der Staatssicherheit tragen wochenlang mögliche Strategien zusammen, um den Erfolg des drastischen Projekts zu sichern. Erst unter den verzweifelten Forschungen, die die Nationalsozialisten in den letzten Kriegsjahren angestellt hatten, finden sich schließlich vernachlässigte Informationen über einen okkult begabten Mann, und man entscheidet sich, dieser Spur zu folgen. Herr Oberhaus, wie er sich nennt, ist überraschend problemlos aufzufinden und erneuert sogleich das Angebot, das er in einer ähnlichen Form schon der letzten Diktatur gemacht hat: Für eine großzügige Bezahlung kann er die Mauer regelrecht unzerstörbar machen. Ulbrichts Skepsis wird gebrochen, als Oberhaus seine Fähigkeit zur Manipulation von Stoffen demonstriert, und als weitere Nachforschungen hinter seinem Rücken schließlich Hinweise auf seine wahre Identität zutage fördern – die des legendären Alchemisten Paracelsus, der seit über vierhundert Jahren tot sein sollte.

Das Projekt erhält den Codenamen „Opus Magnum“, benannt nach dem legendären Stein der Weisen, den Oberhaus einsetzen wird, um seinen Plan umzusetzen. Beteiligt an dieser Unternehmung sind neben ihm nur noch Ulbricht selbst, zwei Mitglieder des Zentralkomitees und eine junge Spionin, die nach den Vorgaben des Alchemisten eine neue Abteilung innerhalb der Staatssicherheit gründen soll, um den reibungslosen Ablauf des Projekts zu sichern. Nicht einmal Erich Honecker, der kurz darauf den Bau der Berliner Mauer organisiert, wird eingeweiht. Die Pläne, mit denen er arbeitet, beinhalten kleinlich ausbalancierte stoffliche Zusammensetzungen, mystische und astrologische Geometrie. Auch die Mauer an der deutsch-deutschen Grenze soll innerhalb weniger Jahre entsprechend aufgerüstet werden. Durch die subtilen Veränderungen bilden die Befestigungen nicht nur eine Verteidigungsanlage, sondern auch einen okkulten Zirkel, eine Energiequelle für die Schutzgeister der Mauer – die Fragmente, wie sie Herr Oberhaus nennt.

Als die Mauer 1989 fällt, ist der hermetische Kreis durchbrochen, und ob Paracelsus versagt hat oder die Widerstände zu groß waren, kann niemand mehr sagen. Die Fragmente sind zu diesem Zeitpunkt längst erloschen. Ihre Existenz ist ihre größte Ressource, und es liegt nicht in ihrer Natur, dem Fall der Mauer tatenlos zuzusehen.


Herr Oberhaus (Paracelsus)

Der legendäre Philippus Theophrastus Aureolus Bombastus von Hohenheim, genannt Paracelsus, ist Arzt, Philosoph und Alchemist, seit beinah fünfhundert Jahren. Seinen richtigen Namen trägt er schon lange nicht mehr, aber das dickliche Äußere, mit fettigen Locken, einem Mantel, einem offenen Hemd und Sandalen, hat sich kaum verändert. Behangen mit Goldketten voll mystischer Symbolik und einem alten, schweren Koffer als Reisegepäck zieht er noch immer durch die Lande, stets auf der Suche nach den einfachen Freuden des Lebens, die ihm lieb und teuer geworden sind; sein wissenschaftliches Interesse jedoch hat sich der umgängliche, beizeiten arrogante Mann erhalten.  

Aspekte

Konzept: Legendärer Alchemist und Universalgenie
Dilemma: Über die Jahre vergisst man so einiges
Andere Aspekte: Wenn ihr wüsstet, was ich gesehen habe; Eine Antwort auf jede Frage; Soll ich dir zeigen, warum sie mich „Bombastus“ nennen?

Methoden

Flink: +0
Kraftvoll: +2
Scharfsinnig: +5
Sorgfältig: +2
Tollkühn: +3
Tückisch: +3

Stunts

Eitles Genie. Paracelsus bekommt +2, wenn er Scharfsinnig ein Hindernis überwindet oder einen Vorteil erschafft, während er ein Problem löst, das so gut wie niemand auf diese Art und Weise lösen könnte.
Jahrhundertkoffer. Einmal pro Spielsitzung kann Paracelsus eines der nützlichen Dinge aus seinem Koffer holen, die er über sein langes Leben hinweg angesammelt hat.
Unter dem Radar. Paracelsus bekommt +2, wenn er Tückisch einen Vorteil erschafft oder sich Tückisch verteidigt, um von der Bildfläche zu verschwinden, ohne Spuren zu hinterlassen.
Macht des Schöpfers. Paracelsus kann einmal pro Spielsitzung einen Trank zu sich nehmen, der ihn aus der Wahrnehmung der Fragmente entfernt und ihn unantastbar für ihre Kräfte macht. Dieser Effekt kann für die Dauer der Szene beliebig aktiviert und deaktiviert werden.

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Habt ihr Fragen? Ab in die Kommentare damit!

Lars Gravert and Sebastian 'achlys' like this update.

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